Die 1. Halbzeit Crossing Lines ist überstanden


Zu aller erst einmal: Dincs liebt Krimiserien! Auch wenn sie in 95% der Fälle absolut vorhersehbar sind, bereichern sie meine TV-Abende ungemein. Sie sind eben eine Mischung aus "Gehirn aus" und "ein wenig grübeln".
Allerdings gehört nicht gleich jede Krimiserie zu meinen Favoriten, da es heutzutage leider ziemlich viel hirnlosen Mist gibt. 
Und damit fällt nun leider auch das Stichwort für Ed Berneros, dem Macher von Ciminal Minds, neue Serie "Crossing Lines".


In der Serie, mit teilweise namhafter Besetzung, geht es um eine Sondereinheit, die innerhalb Europas grenzüberschreitende Verbrechen aufklärt. Somit hat die Serie das klassische System "Fall der Woche". Aber auch 2 rote Fäden ziehen sich durch dieses Konstrukt, die zum einen Carl Hickman einen ehemaligen amerikanischen Polizeibeamten und zum anderen den Kopf der Einheit Louis Daniel "umwickeln". Klassischerweise sind diese roten Fäden gespickt mit zusätzlichen persönlichen Problemen, um der Serie noch ein Hauch Liebe und Dramatik einzuflößen.

Die erste Halbzeit löst selbstverständlich noch nicht die Nebenstränge auf, weshalb ich dazu noch nichts viel sagen kann. 




Die Charaktere des Teams sind bunt gemischt: ein Technikspezialist aus Deutschland, eine Vernehmerin aus Italien und ein Waffenexperte aus Nordirland gesellen sich neben die Hauptcharaktere Hickman und Daniel. Bei den Charakteren jedoch wirkt leider auch die Charakterzeichnung wie bunt gemischt. Klar es ist erst die Hälfte geschafft, aber schon im Pilot fand ich so manche Handlungsweise merkwürdig und befremdlich. Selbst nach dem Kennenlernen, in 6 Dates die ich mit ihnen hatte, kann ich so manche Tat oder so manchen Dialog einfach nicht nachvollziehen. 

Die nächsten Probleme, die ich mit "Crossing Lines" habe, sind mir sehr bekannte Probleme aus der heutigen "CSI:Miami & CO-Zeit". Platte Dialoge, bei denen ich mir so manches Mal mit der Hand gegen die Stirn hauen möchte. Dazu kommt noch der absolut übertriebene Technik Schnickschnack. 
Dass Serien und Filme nicht zwingend nah bei der Realität liegen ist völlig ok. Aber bitte was soll das in der herumfuchteln in der Luft mit irgendwelchen stylischen Projektionsdingern ? 
Vielleicht irre ich mich auch und so etwas gibt es bereits in der Realität, wenn dann klärt mich bitte auf und ich nehme diesen Punkt gerne zurück. Doch ansonsten muss ich sagen, dass es mich tierisch nervt.


Eine wirre Charakterzeichnung, übertriebener technischer Schnickschnack und platte Dialoge bringen mich damit zu einem sehr ernüchternden Ergebnis, meiner Analyse der ersten Halbzeit.

Ein abschließendes Fazit möchte ich hier noch nicht geben, da ich mich opfern werde und weiterschaue.  Warum ich aber überhaupt noch weiterschaue bei so einer beschiedenen "Leistung" ? Ich muss einfach wissen ob die Serie noch irgendwie die Kurve bekommt und sich zumindest in ein Mittelmaß retten kann oder ob sie sich einreihen darf in den üblichen hirnlosen Einheitsbrei.


Vielleicht schaut sie noch jemand von euch ? Vielleicht hat jemand auch eine komplett andere Ansicht ? Lasst es mich wissen !



"I will return"
Dincs

Kommentare:

  1. Gerade um Donald Sutherland tut es mir sehr leid.
    Und NATÜRLICH ist der Deutsche der Techniker und der Ire der Waffentyp. Geht es noch klischeebehafteter? ^^

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    1. Ja, Donald Sutherland ist mein einziger Hoffnungsschimmer, aber er kommt leider viel zu selten zum Zug als das er damit etwas retten könnte :(.
      Ich hoffe einfach inständig, dass er in den kommenden Folgen ein wenig mehr Einsatz bekommt!

      Es gibt zu dem Iren noch einen Fakt, der das ganze noch schlimmer macht: er gehört zu einer "Traveller-Familie"

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  2. Geht es bei den Vorlieben denn um wirkliche Krimis oder um Crime-Serien (Finde das ist schon ein Unterschied)?

    Auf Crime stehe ich selbst nicht besonders. Nur "Castle" habe ich wirklich schnell weggesuchtet. Aber die hat auch Nathan Fillion ^^
    Ansonsten muss ich dir, wenn du es nicht schon gesehen hast, ganz klar "The Wire" empfehlen. Das ist einfach die aller, aller beste Crime-Serie, die ich je gesehen habe. Die hält sich nicht lange mit kleinen Fällen auf, sondern zieht einen über die ganze Staffel, wodurch sich Charaktere viel toller entwickeln können. Unbedingt ansehen =)

    MfG, Tobias

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    1. Na ja bei mir ist ein bisschen von allem. Also es darf gern Krimi aber auch ein wenig Crime sein. "Crossing Lines" ist mehr Crime, aber auch irgendwie mehr Murks als "Crime".

      "The Wire" habe ich leider noch nicht gesehen, aber sie ist mir bekannt und ich stehe immer mal wieder bei Saturn davor. Offensichtlich sollte ich nicht nur davor stehen bleiben und sie anstarren :)

      Liebe Grüße
      Dincs

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  4. Castle finde ich ganz passabel. CSI ist, wie du schon sagtest, einfach nur Platt mit viel Schnickschnack. Die Serie Elementary fand ich noch ganz okay, war für mich aber kein echter Krimi, weils einfach viel zu abgedreht und kaum nachvollziehbar war.

    Pushing Daisies fand ich sehr schön, da kann man aber auch drüber streiten, obs ein echter Krimi ist. Meine Lieblingskrimiserie ist allerdings nach wie vor Detektiv Conan.

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    1. Elementary? War das nicht quasi Sherlock Holmes in New York?

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    2. Doch. Aber die Fall-Lösungen waren immer an den Haaren herbeigezogen.

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  5. Ich schau die Serie auch, hat mich auch noch nicht ganz überzeugt.
    Criminal Minds kann es definitiv nicht schlagen. Und an Bones kommt es auch noch nicht ran.
    Ich schaus aber auch weiter um zu sehen, wie es sich entwickelt.

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